Schwimmen ist gesund

Schwimmen im Wasser wird zu den gesündesten Sportarten überhaupt gezählt. Woran liegt das? Die physikalischen Eigenschaften des Wassers sind dafür verantwortlich: Wasser hat eine viel größere Dichte als die Luft und jede Bewegung im Wasser muss gegen einen größeren Widerstand ausgeführt werden. Gleichzeitig trägt aber das Wasser unser gesamtes Gewicht – wir wiegen im Wasser nur ein Siebtel unseres tatsächlichen Gewichts – und die Gelenke und die Wirbelsäule werden somit entlastet. Auf diese Weise wird das Risiko von Verletzungen gesenkt und andererseits erfordert jede Bewegung einen größeren Körpereinsatz und somit wird ein höherer Energieumsatz benötigt.

Fitness ohne Verletzungsrisiko

Schwimmen ist die beste Methode, die eigene Fitness zu erhöhen. Besonders empfehlenswert ist das Schwimmen für übergewichtige Menschen, Schwangere, Senioren und als Rehabilitation nach Verletzungen. Durch den Wasserdruck wird das Herz besonders beansprucht und nach längerem Training erhöht sich sein Volumen, die Herzfrequenz sinkt und insgesamt arbeitet es ökonomischer. Da bei Schwimmen uns das Atmen schwerer fällt, wird auch die Atemmuskulatur gestärkt. Durch die Schwimmbewegungen werden sehr viele Muskeln beansprucht und trainiert. Der Auftrieb sorgt dafür, dass unser Körpergewicht wie gesagt auf ein Siebtel reduziert wird. Verstauchungen und Bänderrisse oder gar Knochenbrüche sind beim Schwimmen ausgeschlossen. Schwimmen ist die gesunde Art der Fitness ohne Verletzungsrisiko. Wasser hat auch noch eine andere Wirkung: der gesamte Körper wird beim Schwimmen vom Wasser sanft massiert und das erhöht das Wohlbefinden spürbar.

Brust, Kraul, Delfin und Rücken – die bekannte Schwimmarten

Es gibt mehrere Schwimmarten: Brustschwimmen, Kraulen, Delfin, Rückenschwimmen. Die meisten von uns lernen Schwimmen im Bruststil – hier bewegt man sich durchs Wasser ähnlich einem Frosch. Die anspruchsvollere Form ist das Kraulen, denn die Hauptbewegung wird abwechselnd durch die Arme ausgeführt. Nur Geübte beherrschen den Delfin- auch Schmetterlingstil genannt. Auch hier besorgen die Arme die Zugbewegung, die Schwierigkeit liegt aber darin, dass beide Arme gleichzeitig aus dem Wasser gezogen und nach vorne geführt werden müssen. Die rückenschonendste Art zu schwimmen ist eben das Rückenschwimmen und wird von vielen Ärzten besonders empfohlen.

Man darf nicht vergessen, dass Schwimmen bereits für Kinder empfohlen wird. Sie lernen durch spielerisches Plantschen die Fortbewegung im Wasser. Ausserdem wird ihre Koordinationsfähigkeit trainiert. Und alle wissen, wie gerne Kinder im Wasser spielen. Diese Vorliebe sollte man unterstützen.


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